Als letzte Station der gemeinsamen Reise meiner Mutter und mir haben wir uns drei Tage in London genehmigt. Nicht besonders viel Zeit für eine Weltstadt dieser Kategorie, vor allem für meine Mutter, die zum ersten Mal dort war. Aber als Reiseprofi weiß man ja, dass man sowieso nirgends jemals alles sehen wird können und dass man nichts verpasst, wenn man etwas auslässt, so ganz nach dem altbewährten Motto „Wos werd ´nn sein?“.
Trotzdem haben wir gleich nach unserer Ankunft am Vormittag die Sachen in das diesmal angenehm-schöne Hotelzimmer geschmissen und sind gleich mal über den Hyde Park in die Stadt rein. Ich wollte mir ursprünglich das Sightseeing ersparen, da ich mir eingebildet hatte, schon die wichtigsten Sachen zu kennen, hab dann aber doch registriert, dass die Erinnerung schon ordentlich verblasst ist. So sind wir dann gemeinsam auf den Weg gegangen.
Ins British Museum bin ich ja gleich einmal sehr gerne mitgegangen, vor allem wegen meiner Liebe zur ägyptischen Kunst, die in der legendären Ägyptensammlung gestillt werden sollte. War ich bei meinen letzten Besuchen hier noch platt vor lauter Staunen, musste ich mir eingestehen, dass nach dem Besuch des Nationalmuseums in Kairo die Engländer mit Ihrer gefladerten Raupensammlung ganz schön alt aussehen. Dennoch wurde mein altes Ägypterherz von neuem berührt. Die Assyrerabteilung beeindruckte sehr, an diese konnte ich mich von früheren Besuchen gar nicht erinnern.

vor dem British Museum

Assyrer und Ägypter

einer meiner Freunde aus Copan
Den ersten Tag hab ich sehr angenehm beschlossen. Im „Time Out London“ hab ich gesehen, dass einer meiner Lieblings-DJs, David Rodigan, am Abend wie jeden zweiten Sonntag zum Reggae-Dance „Rootikal“ einladet. Die Schoße findet im East Village statt und geht immer schon am frühen Nachmittag mit Bier und Jerk Barbecue ala Jamaica los. Dementsprechend war die Party im Keller schon auf Hochtouren, als ich um ca. 19.00 Uhr eintraf. Father Roddy war in Höchstform und die Stimmung super, mein Leiberl binnen kürzester Zeit durchgeschwitzt. Tja, wartet man im verschlafenen Wien monatelang auf Abende wie diesen, gibt´s sowas in London wohl dauernd…

Father Roddy
Tag zwei war voll dem Sightseeing gewidmet und dementsprechend anstrengend. Tower und Bridge, St. Paul´s, Temple, Westminster Abbey, Trafalgar Square, Houses of Parliament,…die Klassiker halt.

Tower Bridge

mit dem Förderband fährt man an den Kronjuwelen vorbei

St. Paul´s Cathedral

Houses of Parliament

Manche Sachen sind einfach nur stinkfad

am Trafalgar Square
Am dritten Tag noch schnell die Wachablöse am Buckingham Palast angeschaut. Irre und regelrecht pervers, was die Monarchie sich da für ein Theater genehmigt!!

Meine Queen Mum vor dem Buckigham Palast

die Beefeater

Den Nachmittag noch ein wenig herumstrawanzt und geshoppt, am Abend noch ein schönes Guiness getrunken und schon waren drei Tage in London um…London ist immer einen Besuch wert. Es ist eine große Metropole mit einer irren Vielfalt und sehr interessanten und auch netten Leuten.

Punk´s not dead

Picadelly Circus

Als Resümee zu den gemeinsamen zwei Wochen auf Achse mit meiner Mutter kann ich nur sagen: Es war echt sehr lässig, wie wir unterwegs waren. Es war kein Stress, sondern ein richtiges Vergnügen und eine echte Hetz! Der Zeitrahmen war genau richtig für das was wir uns vorgenommen hatten. Eine wertvolle Zeit für beide, so soll es sein! Danke!

Schön war ´s und jetzt lustig nachhause!
Google Maps
























































































