Archiv für den Monat: Oktober 2009

Ankunft in Guate

In aller Früh sind wir in New York abgehoben und nach ein paar Stunden Schlaf im Flugzeug waren wir schon in Guatemala.

Hier merkt man von Jahr zu Jahr, wie alles um eine Nuance moderner und sauberer wird. Dennoch könnte der Kontrast zu New York größer nicht sein. Es liegen Lichtjahre zwischen diesen Welten, doch wenn man beide schon kennt, geht man ganz selbstverständlich und ohne Anpassungsschwierigkeiten von der einen in die andere. Die Reiseroutine ist schon auch mit einem höheren Maß an innerer Beweglichkeit verbunden. Die Kehrseite dieser Selbstverständlichkeit, mit der man sich durch die Welten bewegt, liegt darin, dass auch die positive Aufregung und Euphorie beim Eintauchen wegfällt. Man ist abgebrühter und es gibt kaum Überraschendes.

Umso mehr können wir uns in den nächsten Wochen um das kümmern, wozu wir primär hergekommen sind. Wir gehen auf Rückzug mit den Mayaschamanen und auf Konfrontation mit unseren eigenen Innenwelten. Da schadet es nicht, wenn die Ablenkung von Außen nicht zu stark greift. Dieses Jahr treffen wir uns hier mit einer Gruppe von Leuten, die wir schon aus diesem Umfeld kennen, um gemeinsam zu werkeln. Das heißt in diesem Fall: Fasten, Reinigungsbäder, Feuerrituale, Besuch und Pflege von alten Zeremonialorten der Maya, etc.

Für den Leser des Blogs bedeutet das, dass es in den nächsten 3 Wochen eher nichts oder nur wenig Neues zu lesen geben wird, weil es vor allem eine innere Entdeckungsreise sein wird, auf die ich jetzt gehe.

Hier noch ein paar erste Bilder aus Guatemala.

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erste Station wie immer Antigua

erste Station wie immer Antigua

es wird schon eingeheizt

es wird schon eingeheizt
hier fallen wir mehr auf als in NYC

hier fallen wir mehr auf als in NYC

Platanos

Platanos

camionetas

camionetas

wieder mal am Lago(Atitlan natuerlich)

wieder mal am Lago(Atitlan natuerlich)

weils so schoen ist

weils so schoen ist

Walter a.k.a "Wulze", wie er von Gunti genannt wird

Walter a.k.a "Wulze", wie er von Gunti genannt wird

Zwei Tage in NYC…

…sind nicht gerade viel und vergehen wie im Flug. Macht man so einen dicht gepackten Kurzaufenthalt am Weg von Österreich nach Guatemala, dann kommt es einem nachträglich wie eine lange Zeit vor, so intensiv sind die Eindrücke in dieser Metropole.

Es ist einfach atemberaubend, was auf so engem Raum von ehrgeizigen Menschen aufgebaut wurde. Von den ganzen berühmten Plätzen und Gebäuden abgesehen gibt es an jeder Ecke etwas zu sehen und zu bestaunen.

Letztendlich sind es aber schon auch die Menschen, die in Ihrer einzigartigen kulturellen und sozialen Vielfalt inspirierend und interessant sind. Die ganze Welt ist in New York und man fühlt sich als ein Teil davon, auch wenn man nur auf einem kurzen Besuch dort ist.

Wir haben die Zeit gut genutzt und trotz Zeitumstellung von daheim zwei Tage mit vielen Gehkilometern und wenig Schlaf verbracht. Den Stress, alles sehen zu wollen, braucht man sich hier sowieso nicht antun, das hab ich auch beim ersten Mal, als ich über eine Woche in NYC war, schnell erkannt. Es geht mehr darum, in das großartige Lebensgefühl dieser Stadt reinzuschnuppern; das geht auch in zwei Tagen, wenn man einigermaßen beweglich ist.

Insofern und auch angesichts der saukalten Temperaturen (5° und Wind) haben die zwei Tage auch gereicht. Gestern in aller Früh sind wir komplett erledigt und zufrieden zum Flughafen gedüst, natürlich mit einem „Yellow Cab“ (New Yorker Taxis), Guntis neuem Lieblingsverkehrsmittel.

Hier nur ein paar Fotos. Wer genau schaut, wird außer mir und Gunti auch noch einen neuen Reisekollegen entdecken, der sich in das Gepäck geschwindelt hat…

am Times Square

am Times Square

Downtown

Downtown

im Central Park

vorm Empire State Building

vorm Empire State Building

selbiges bei Nacht und auf Augenhoehe vom Rockefeller Center aus gesehen

selbiges bei Nacht und auf Augenhoehe vom Rockefeller Center aus gesehen

nochmal

nochmal

Walter, der Weisskopfseeadler am Times Square. Liebe Gruesse an Ingrid ;-)

Grad noch am Biotop , ploetzlich am Times Square: Walter, der Weisskopfseeadler. Liebe Gruesse an Ingrid ;-)

Übrigens, wir sind mittlerweile schon gut in Guatemala gelandet…ziemlicher Tapetenwechsel von NYC da herunter!!!!!!!!!

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